Versicherungsbedarf für Auszubildende

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Oder besser in den Landkreisen: Altötting, Mühldorf, Pfarrkirchen, Rosenheim und Traunstein.

 

Versicherungsbedarf für Auszubildende

 Noch während die Kinder in der letzten Klasse ihrer Schule sind, rennen Versicherungsvermittler die Türen der Eltern ein, um ihre Versicherungen zu plazieren.Auszubildende

Doch was brauchen die neuen Berufseinsteiger bzw. Auszubildenden denn wirklich an Versicherungen, die wirklich wichtig sind? Inwiefern sollten Kinder dann lernen mit Versicherungen umzugehen und sich damit zu befassen?

Der Auszubildende sollte von Anfang an lernen, mit Versicherungen und damit verbundene Absicherung, seines Lebens und Einkommens zu befassen

Auch sollte sich der neue Berufstätige von Anfang an richtig und vor allem unabhängig beraten lassen, was sinnvoll oder weniger sinnvoll ist. Ein gebundener Versicherungsvertreten wir nur seine Sicht bzw. die Produkte seiner Versicherung anbieten. – Daher unabhängig beraten lassen!

 

Weitere Infos zur Versicherungsbedarf für Auszubildende

1. Die wichtigsten Versicherungen für Auszubildenden

Wir setzten hier voraus, dass der/die Auszubildende noch zu Hause wohnt und unverheiratet ist. Sollte sich die Situation ändern, dann sollte der Versicherungsbedarf neu überprüft bzw. angepasst werden.

Krankenversicherung:

Da die Krankenversicherung ist in Deutschland Pflicht ist, kommt hier der neue Berufstätige nicht vorbei. Auszubildende sind automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) pflichtversichert.
Aber auch wie bei den Erwachsenen sollten Jugendliche sich mit den Leistungen der Krankenkassen beschäftigen, denn es gibt Unterschiede in den Leistungen bzw. Zusatzleistungen.
Der Auszubildende hat nach Ausbildungsbeginn 14 Tage Zeit, sich die passende Krankenkasse auszusuchen, danach kann der Arbeitgeber eine Krankenkasse bestimmen.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung):

Zu den existenziellen, und somit auch der wichtigsten Absicherung, gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sollte ein Auszubildender auf Grund Unfall, Kräfteverfall oder Krankheit seinen Job verlieren, dann hat er auf Grund der 5-jährigen Wartezeit (gesetzl. Rentenversicherung), keinen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente vom Staat.

Daher soll die Rente der privaten Berufsunfähigkeit entweder einen bestimmten Zeitraum überbrücken, oder in schweren Fällen, die vereinbarte Rente bis zum Vertragsende gezahlt werden. Somit kann der Lebensstandard gehalten werden und die Familie weiter versorgt werden.

Achten Sie auch die Bedingungen einer Berufsunfähigkeitsversicherung, denn wem nützt im Ernstfall eine BU-Versicherung, wenn der die Bedingungen zu seinen Gunsten auslegen kann.
Bei vielen Tests wird nur oberflächlich geprüft und daher bekommen gleich mehr wie 20 Versicherungen die Note sehr gut. – Unverständlich, den es gibt Spezial-Programme, die auch die Bedingungen vergleichen können und somit die Tests in Frage stellen. Daher ist es wichtig nicht irgendwas zu nehmen, sondern die Best mögliche Lösung!

Auf einige wichtige Punkte sollte man bei der BU-Versicherung achten:

  • Vorerkrankungen:
    Wenn bereits Vorerkrankungen vorhanden sind, sollten Sie vorsichtig werden, denn abgelehnte Versicherungen können von jedem Versicherer eingesehen werden. Besser man lässt sich beraten und führt eine Risikoprüfung durch, so dass keine Daten gespeichert werden.
    Weitere Informationen, siehe Menü „Absicherung Risiken“, Thema: Absicherung mit Vorerkrankungen... - Wir helfen Ihnen hier gerne weiter ...
  • Versicherungsbedingungen:
    Das Bedingungswerk der Versicherung ist viel wichtiger, als ein Test oder Aussage von einem Versicherungsvertreter.
  • Beitragshöhe:
    Der Beitrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung hängt von folgenden Faktoren ab: Beruf, Alter des Versicherten, Laufzeit, Raucher, und anderen Zusatzeinschlüssen, wie Pflege.
  • Einsteigerpolicen (Starter-Police):
    Besonders interessant für Jugendliche, die auf ihre Ausgaben in den Ausbildungsjahren achten müssen. Die Beiträge bewegen sich hier zwischen 10 und 20 €/monatlich und können sich gleich mit einer garantierten Rente von 1.000 € absichern.
  • Nachversicherungsgarantie:
    Je mehr man nach der Ausbildung verdient, desto größer wird die Versorgungslücke bei Berufsunfähigkeit. Daher sollte zahlreiche Nachversicherungsoptionen im Tarif vorhanden sein, so dass man flexibel die Versicherung anpassen kann.
  • Vertragslaufzeit:
    Die Vertragslaufzeit sollte so lange wie möglich (Beginn der Altersrente) laufen, denn gerade mit zunehmenden Alter wird das Risiko wegen Berufsunfähigkeit immer größer.

Weitere wichtige Informationen, siehe Menü „Absicherung Risiken“ Thema: Berufsunfähigkeit .... – Wir helfen Ihnen gerne weiter....

 

Private Haftpflichtversicherung:

Eine private Haftpflichtversicherung sollte für eine Familie Pflicht sein, denn ansonsten spielen Sie mit der Existenz der eigenen Familie. Auszubildende sind je nach Tarif bis zum Ende der ersten Ausbildung, einem bestimmten Alter, oder solange sie zu Hause wohnen in der Familienhaftpflicht mitversichert. Daher braucht meist der Auszubildende keine eigene Versicherung.
Trotz allem sollte man aus diesem Grund seine Privathaftpflichtversicherung überprüfen und gegebenenfalls erneuern.

Siehe Menü "Sachversicherungen" unter: Haftpflichtrisiken, Thema: Privathaftpflicht... – Wir helfen Ihnen gerne weiter....

 

Krad-Versicherung:

Eine sehr sinnvolle Anschaffung ist ein Krad, denn zum Einem ist es günstig im Unterhalt, und zu Anderem kann man sich günstig den ersten Kfz-Vertrag aufbauen. Als Jugendlicher bis 25 Jahre wird ein Kfz-Vertrag sehr teuer und daher kann eine Übernahme eines Krad-Vertrages Gold wert. Also Führerschein mit 16 machen (A1) und ein Krad bis 125 ccm (bis 11 kW (15 PS) anschaffen....

 

2. Die unwichtigsten Versicherungen für Auszubildenden

Grundsätzlich sollte man all die Versicherungen dazu zählen, die unbedingt nach der Ausbildung gemacht werden sollten, oder für die der Bedarf (wegen des fehlenden Risikos) noch gar nicht vorhanden sind.

Private Unfallversicherung

Grundsätzlich ist der Auszubildende über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, aber dies nur auf dem Weg zur Arbeitsstätte und auf dem Weg nach Hause. Eine private Unfallversicherung macht daher Sinn, denn so sind private, berufliche und sportliche Verletzungen abgesichert. Auch wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung besteht, entsteht keine Doppelversicherung, denn nicht alle bleibenden Verletzungen müssen gleich zu einer Berufsunfähigkeit führen!
Wenn also eine private Unfallversicherung schon besteht oder neu abgeschlos-sen wird, sollte man auf das Preis-/Leistungsverhältnis und den Beitrag schau-en, denn existenziell wichtig ist sie nicht und sollte jeder für sich entscheiden.
Mehr Informationen, siehe unter Menü "Absicherung Risiken" , Thema:  Private Unfallversicherung.... – Wir helfen Ihnen gerne weiter....

 

Altersvorsorge bzw. betriebliche Altersvorsorge

Private Altersvorsorge:

Da die Ausbildungsvergütung für den Jugendlichen meist schon nicht reicht, kann uns sollte die Altersvorsorge auf Zeit nach der Lehre verschoben werden. Auch mit dem Hintergrund, dass nach der Lehre sich der berufliche Werdegang entwickelt und der der ausgebildete Fachmann mehr verdient. – Es macht überhaupt keinen Sinn, Geld in einen Vertrag zu schießen und nach 2-4 Jahren wieder beitragsfrei oder gar zu kündigen!
Betriebliche Altersvorsorge:
Meist werden in den Betrieben auch schon für den Auszubildenden die betrieb-liche Altersvorsorge angeboten und gewünscht, jedoch ist dies Unsinn. Denn wenn der Ausgebildete nicht im Betrieb übernommen wird und er wechselt in eine andere Firma, dann stellen sich neue Probleme mit seinem alten Vertrag der betrieblichen Altersversorgung.

Hinsichtlich der betrieblichen Altersversorgung:

Bei einem Wechsel des Arbeitgebers stellen sich wichtige Fragen:
• "Unverfallbarkeit" - Behält man die zugesagte Leistung?
• "Portabilität" - Kann der Vertrag beim neuen Arbeitgeber fortgeführt werden?
• Was ist, wenn ich arbeitslos werde?

Obwohl es genug Gesetzesgrundlagen gibt, bemächtigt sich die Versicherung des neuen Arbeitgebers der Unwissenheit des Arbeitnehmers, und so wird einfach eine neue betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen und die alte Versicherung wird stillgelegt. – Der Dumme ist wieder einmal der Arbeitnehmer...

Auch die Auswirkung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses, also ohne eine neue Stelle anzutreten, sollte im Vorfeld berücksichtigt werden. Der Vertrag kann dann nur noch vom Versicherungsnehmer übernommen werden, wenn der Vertrag privat fortgeführt wird.
Eine spätere beitragsfreie Stilllegung macht auch keinen Sinn, da nur sehr wenig im Vertrag verbleibt.

Einfacher gesagt: Man wartet mit der Altersvorsorge bis die Ausbildung zu Ende ist und weiß, wohin der Weg führt!

 

Vermögenswirksame Leistungen:

Sollte der Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen von Anfang an anbieten, ohne die Bindung an die betriebliche Altersvorsorge, sollte man diese „mitnehmen“. Wir empfehlen dann die Anlage in Banksparpläne, die ohne Kosten verbunden sein sollten. Oder man investiert in einen Bausparvertrag, für den Kauf einer späteren Eigentumswohnung. Auch hier sollte auf die Kosten und auch die Bedingungen der Bausparverträge geachtet werden!

 

Sonstige Versicherungen:

Diese Versicherungen sollten nur abgeschlossen werden, wenn der Bedarf entsteht:

  • Hausratversicherung = Bei Einzug in eine eigene Wohnung
  • Glasversicherung = Grundsätzlich unnötig, doch bei Keinkindern sinnvoll
  • Krankenzusatzversicherung = Je nach Bedarf sollte nach der Berufsausbildung abgeschlossen werden
  • Lebensversicherung = Egal ob Kapitalleben- oder Risikolebensversicherung, sollte nur bei Heirat, Absicherung Kredit, oder Geburt eines Kindes in Erwägung gezogen werden

 

Wichtige Hinweise/Tipps:

Egal mit wem Sie sprechen, jeder behauptet die billigste Versicherung zu haben, obwohl sie den gleichen Beruf ausüben. Das kann alleine daran liegen, dass Sie absichtlich in eine falsche Gefahrengruppe eingeordnet wurden, oder dass Ihr Versicherer den Beruf in eine höhere Gefahrengruppe eingestuft hat.
Wenn man dann schon miteinander vergleicht, dann solle man auch alle anderen Einschlüsse und Tarifoptionen des anderen kennen.

Wie auch bei den Erwachsene sollten Auszubildende grundsätzlich folgende Dinge besonders achten:

• Je jünger man ist, desto weniger muss man für Risikoversicherungen be-zahlen
• Günstig ist nicht immer gut, die Leistungen müssen passen
• Risikoversicherungen sollten so lange man, so lange man gesund ist, abgeschlossen werden, denn mit Erkrankungen wird es fast unmöglich, sein Einkommen abzusichern.
• Kombi-Versicherungen sollten vermieden werden, denn meist bieten sie nicht nur einen begrenzten Schutz, sondern die Bedingungen lassen viel Spielraum den Versicherungsgesellschaften.
• Außerdem: Sollte der Fall eintreten, dass man aus finanziellen Gründen etwas kündigen oder ruhen lassen will, dann muss meist alles aufgeho-ben werden.
• Vermeidet Kombi-Versicherungen wie Renten- oder Lebensversicherung mit Berufsunfähigkeitsversicherungen. Nicht nur wie in Punkt 4 wird es problematisch, sondern die Risikoversicherung bedient sich am Sparan-teil der Rentenversicherung. – Daher: Finger weg von solchen Angebo-ten, wo nur der Versicherer und der Vermittler etwas hat.
• Keine Dynamikerhöhungen vereinbaren, denn auch hier verzinst sich nur ein kleiner Teil, und das nach Jahrzehnten.

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MaklerAgentur Bauer

Andreas Bauer  (Versicherungsmakler)

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